Venlo

Venlo, SchlossAm 28.01.2018 unternahmen wir eine kleine Fahrt nach Venlo. Geographisch gesehen befindet sich Venlo in der Provinz Limburg im Süden der Niederlanden und liegt Deutschland nah. Durch Venlo fließt die Maas. Aus dem Grund da es sich mit unserem Bundesland grenzt, sahen wir darin einen großen Vorteil dorthin zu fahren und das Gebiet zu erkunden.

VenloIn Venlo angekommen stachen uns sofort mehrere Sachen in die Augen: Die Sprache und eine Unmenge von Fahrrädern.

Die Sprache ist eine Mischung aus französisch, deutsch und englisch. Wer sich mit der deutschen Sprache bekannt gemacht hat, versteht in Allgemeinem, was auf den Schildern steht und sogar, was die Menschen sagen. Die Rechtschreibung weist auch viele Unterschiede vom Deutschen auf. Beispielsweise heißt das Wort „verboten“ , welches mit einem „T“ geschrieben wird, auf Niederländisch „verboden“. Ich fand es ziemlich aufregend die Wörter zu entziffern, da ich mich zum ersten Mal in einem Land befand, wo ich mich mit der Sprache nicht auseinander gesetzt habe.

Die Sprache ist eine Mischung aus französisch, deutsch und englisch. Wer sich mit der deutschen Sprache bekannt gemacht hat, versteht in Allgemeinem, was auf den Das Klima war eigentlich relativ angenehm für die Jahreszeit. Venlo hatte eine salzige Briese und keine hohe Luftfeuchtigkeit an die wir uns in Dortmund gewohnt sind. An dem Tag schien die Sonne und es war die perfekte Wetterbedingung, um Fahrrad fahren zu gehen, wodurch wir schon zu meinem nächsten Thema kommen und zwar die Fahrräder

Man findet an jeder Ecke irgendein davon und könnte es, rein theoretisch, einfach mitnehmen und eine Tour damit unternehmen. Vor dem Hauptbahnhof wunderte ich mich, weil ich einen ganzen Parkplatz für diese Transportmittel gefunden habe. Als ich durch die Straßen entlangging, hatte ich Angst von den Fahrrädern überfahren zu werden und habe deshalb besonders auf die roten Straßenwege geachtet, welche für diese extra gemacht worden sind.

Venlo, SchlossDie Niederländische Architektur erinnert sehr an das der Deutschen im Mittelalter. Die meisten Häuser waren dreistöckig und mit Backstein gebaut worden. Die Dächer waren mit besonders viel Mühe verzieht und bearbeitet worden. Sie haben ein „Treppenartiges“ Design, welches später in einer anderen Farbe als das Haus angestrichen worden ist, damit ein besonderer Akzent gesetzt wird. Auch sind ganz besondere Merkmale die vielen kleinen Fenstern mit einem hölzernen Fensterlanden. Bis heute noch ist alles gut erhalten und wenn man durch die engen Gassen spaziert, fühlt man sich eine Zeitreise zu unternehmen, da man sich von der altertümlichen Stimmung so sehr angezogen wird. Man fühlt sich, dass man ein ganz normaler Bewohner der Alten Zeit ist.

VenloEin paar Meter vor der Innenstadt sahen wir eine Statue des Heiligen Hartbeeld. Die Bewohner sehen ihn als einen Schutzpatron von Venlo an und als einen Gesandten des Jesus. An seiner Statue steht „Regi suos cives“, welches aus dem Lateinischen als „Ich herrsche über seine Bürger“.

Das Stadt Innere besteht aus alten Reihenhäusern, welche nun als Läden genutzt werden. Auch werden dort anscheinend für Touristen Holzschuhe verkauft, welche ein Klischee der Niederlande ist.

Die meiste Zeit unseres Ausfluges verbrachten wir damit, dass wir uns die Gegend angeschaut haben und Unterschiede oder Gemeinsamkeiten mit Deutschland suchten. Gegen Ende sahen wir zwei große Stiefel neben der Maas. Sie symbolisieren den Bauer, welcher nüchtern, tüchtig und arbeitsfreundlich ist. Sie wurden von den Künstler Pii kreiert und gehören zu einem der Bekanntesten Denkmäler in Venlo.

So verbrachten wir unseren Tag in Venlo und nahmen viele neue Kenntnisse und Wissen mit.


Martina Schröder